Greifball

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Heute möchte ich euch noch eine kleine Näharbeit für unser Krümelchen vorstellen, die ich noch vor der Geburt fertigstellen konnte: Einen Greifball – aus Stoff natürlich.

Greifball

Die Anleitung findet ihr als kostenloses eBook bei orthomol natal. und auf youtube gibt es auch ein Video mit einem Making of von “Das Haus mit dem Rosensofa”.

Der Ball eignet sich hervorragend zur Verwertung kleinerer Stoffreste, in meinem Fall habe ich die Stoffreste der Frosch-Krabbeldecke genutzt. Meiner Meinung nach kann man auch abweichend von der Anleitung mehr als zwei Stoffsorten (eigentlich eine für “innen” und eine für “außen”) verwenden und seiner Phantasie angepasst an den aktuellen Inhalt der Restetüte freien Lauf lassen. Ich habe eine der kleineren Schablonen genutzt und dann ist der Ball doch eine ganz schöne Fummelarbeit! Er eignet sich also leider nicht als schnell genähtes Geschenk.

Bewertung:

Wie der Ball beim Krümelchen ankommt kann ich leider noch nicht berichten, da es ihn noch nicht greifen kann. Aber sehr lange wird es bis dahin wohl auch nicht mehr dauern können… Auf mich macht er aber einen sehr positiven Eindruck: Der Ball ist rund genug um rollen zu können, also wirklich ein Ball. Gleichzeitig bietet er mit den einzelnen Elementen und den Löchern dazwischen für das Kind eine bessere Möglichkeit ihn zu greifen als ein Ball mit einer einfach nur geschlossenen Außenhülle. Er ist quasi ein O-Ball aus Stoff. Und damit ist er natürlich auch noch schön kuschelig, ein weiterer Pluspunkt. Die Löcher kann man sicherlich auch gut nutzen, um den Ball auf unterschiedliche Weisen interessanter zu gestalten, da sie auch die Möglichkeit bieten durch den Ball hindurch zu greifen: Aufhängung an einem Spieletrapez, Einziehen von Tüchern, Zusammenstellung eines Mobiles, …

Varianten:

Was mich sehr reizt wäre ein Greifball in XXXL als großes Kissen. Dafür müsste ich allerdings erst einmal genügend Material zum Ausstopfen haben…

In einem weiteren Video auf youtube wird eine alternative Methode zum Zusammenbau gezeigt. Zwar handelt es sich offenbar um einen etwas anderen Schnitt, aber das Grundprinzip ist gleich. Mit dieser Methode dürfte das ganze etwas weniger fummelig sein. Allerdings würde ich am Ende trotzdem alle Kreuzungen noch einmal vernähen, so eine lange Stoffschlange, die das Baby theoretisch auseinandernehmen und sich um den Hals schlingen könnte… das erschiene mir doch etwas zu unsicher.

Schnuffel-Waschbär

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Ein ganz individuelles Schnuffeltuch mit Kuscheltierkopf stand mit auf den ersten Plätzen der Must-Have-/ To-Do-Liste. Doch weshalb nun ein Waschbär?

Im Grunde ist daran die derzeit immernoch in der Produktion befindliche Krabbeldecke schuld – beziehungsweise der Krümelpapa. Denn der hatte für die Decke einen wunderschönen Waschbärenstoff mit ganz niedlichen kleinen Waschbären von Timeless Treasure gefunden, auf dem dann der Rest der Decke aufbaute. Und auch für das Schnuffeltuch sollte der Stoff als Vorderseite dienen. Damit stand dann natürlich auch fest, dass auch der Rest des Tuches inklusive Kuscheltierkopf an das Motiv angepasst werden musste.

SchnuffelWaschbaer1

Für den Schnuffeltuchkörper hatte ich schon meine Vorstellungen: Es sollte nicht einfach eckig sein sondern etwas organischer in “Zipfeln” auslaufen in die man Knoten machen kann. Einen passenden Schnitt für das Schnuffeltuch habe ich dann auch gefunden, musste ihn aber später etwas verkleinern, damit er zum Kopf passte. Das Schnuffeltuch besteht auf der Vorderseite aus dem Baumwollstoff von Timeless Treasure und auf der Rückseite im “Körper” aus grauem Nicki und in den “Armzipfeln” aus solchem in schwarz. Ich habe nur eine kleine Webbandschlaufe eingenäht (von Farbenmix mit Eulen passend zum Thema “Wald”), damit es nicht zu überfrachtet wirkt.

Der Kopf stellte mich vor größere Probleme. Ich hatte einmal eine Kopie meines eigenen Lieblingskuscheltiers angefertigt und wusste daher, dass es ohne Vorlage eines Waschbärkuscheltiers nicht einfach werden würde einen Waschbärenkopf zu erschaffen, der auch meinen Vorstellungen entspricht. Zumal mein Kuscheltier nur einfarbig war und der Waschbär natürlich dreifarbig sein musste… Nach einigem Hin und Her habe ich mich dann schließlich entschieden den Kopf nach dem E-Book “Waschbär Willem” zu nähen. Denn in den kleinen Kerl hatte ich mich schon bei der Internetbildersuche zur Inspiration absolut verliebt. Der Kopf ist ebenfalls aus Nicki gerfertigt und abweichend zur Anleitung sind auch die Augen aus Stoff anstelle der Fimokugel und der Glasaugen im Original. Im Nacken gibt es noch eine kleine Webbandschlaufe um das Schnuffeltuch z.B. am Kinderwagen festbinden zu können. Der kleine Waschbär soll ja möglichst nicht alleine auf große Wanderschaft gehen können…

Und natürlich hat der Schnuffel-Waschbär noch einen gestreiften Schwanz hinten, auch nach der Anleitung für Willem und garantiert hervorragend geeignet um daran zu lutschen.

Schnuffel-Waschbär

Schnuffel-Waschbär

Jetzt hoffe ich, Krümelchen wird den kleinen Kerl genauso ins Herz schließen wie ich.

Püppchen

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Das erste durchgeführte Nähprojekt war ein kleines Püppchen zum Kuscheln und Spielen. Das ganze entstand eher spontan, nachdem ich mich gezwungen hatte an einigen süßen Püppchen in den Läden vorbei zu gehen und in meiner Nähkiste neben verschiedenen Stoffen aus Neugierde auch schon ein Krachmacherset mit Quietschen und Rasseln gelandet war.

Püppchen

Püppchen

Den Körper der Puppe bildet eine ungleichmäßg geformte Hantel, die aus einer einsamen Baumwollsocke entstanden ist. Im Kopf findet sich eine Rasselkugel und im Rumpf ein Quietscher. Der Anzug der Puppe ist aus flauschigem Nicki, die Mütze und die Ärmel aus grünem Cord-Soff, damit die Haptik der einzelnen Teile etwas interessanter ist. In die Arme kam als weiteres Krachmacherelement noch Folie zum Knistern. (Und da es Sonntag war, ich also nicht den berühmt-berüchtigten Bratenschlauch kaufen konnte und erst recht nicht auf eine Lieferung echter Knisterfolie warten wollte, hat eine gerade zufällig verfügbare Chipstüte als Knisterfüllung hergehalten. Lässt sich überhaupt nicht einnähen, aber stopfen ging. Bisher knistert es gut und ich hoffe das bleibt auch so…) Der Großteil des Anzugs ist nicht gefüllt, Hände und Füße habe ich dann wieder quasi als kleine Bommeln ausgestopft. Die Zipfelmütze wollte nicht so recht liegen, daher habe ich sie an der Unterseite etwas gerafft. Als Zipfel sind drei Webbänder eingearbeitet: zum Spielen, zum Kauen und vor allem auch zum Festbinden… Zum Abschluss noch ein einfaches Gesicht aufgestickt – Fertig!

Frosch-Patchwork-Krabbeldecke

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Diese Decke ist zwar kein Projekt für unser Krümelchen gewesen, aber quasi der Anstoß dazu.

Bereits 2012 hatten wir für unsere Nichte und das Patenkind des Krümelpapas diese Frosch-Patchwork-Krabbeldecke genäht. (Das war übrigens unser erster Patchwork- und Quiltversuch und vor allem die Premiere für den Krümelpapa mit einem aufwändigeren Nähmaschinenprojekt als Hosen kürzen. Er ließ es sich dann auch nicht nehmen das meiste daran selbst zu machen!)

Frosch-Patchwork-Krabbeldecke

Frosch-Patchwork-Krabbeldecke

Die Decke ist ca 110 x 90 cm groß. Alle bedruckten Stoffe sind von Makower, großteils aus der Serie “Frogs” sowie für die dezenter gemusterten Teile (hellblauer Rahmen, roter Rand, Rückseite) mit kleinen Sternen. Nachdem uns die Decke auch mit zwei Lagen Volumenvlies 295 noch nicht kuschelig genug vorkam, kamen noch zwei Lagen einer einfachen Vliesdecke vom Möbelschweden hinein.

Nach der Fertigstellung waren wir vollkommen verliebt (sowohl die Decke als auch die Nichte)!Uns war sofort klar: So eine braucht unser Kind später auch! Somit kann diese Decke schon als Anfang vom Ende gelten, was die Krümel-Kreativ-Projekte betrifft.